Elektromotoren

Elektromotoren / Electric Motors => elektromechanische Energiewandler, die motorisch und generatorisch, d. h. treibend und bremsend, arbeiten können. Von beiden Möglichkeiten macht man praktisch Gebrauch. Da einerseits elektrische Versorgungssysteme unterschiedlicher Spannung, Frequenz und Phasenzahl existieren [Gleichstrom-, Wechselstrom-, Drehstromsysteme] und andererseits die mechanische Energie hinsichtlich ihrer Parameter [Drehzahl, Drehmoment, Kraft, Geschwindigkeit] in vielen Formen bereitgestellt werden muss, gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Ausführungen.


Nach Art der Abtriebsbewegung ist grundsätzlich zwischen Motoren für Rotations- und Translationsbewegungen zu unterscheiden. Typisch für rotatorische Antriebsmittel ist die vorzugsweise problemneutrale Ausführung. Sie werden für bestimmte Aufgaben- und Einsatzklassen als für sich abgeschlossene konstruktive und funktionelle Einheiten in entsprechenden Typensortimenten gefertigt. Bei den translatorischen Antriebsmitteln dagegen dominieren die problemspezifischen Ausführungen. Das heißt, sie werden im Allgemeinen für bestimmte Einsatzfälle entwickelt und als konstruktive Einheit mit dem anzutreibenden Mechanismus gestaltet.


Nach der Stetigkeit der Abtriebsbewegung ist sowohl bei den rotatorischen als auch bei den translatorischen Antriebsmitteln eine Unterteilung in kontinuierlich und diskontinuierlich wirkende möglich. Nach Bewegungsmerkmalen geordnet, stehen somit insgesamt vier Gruppen von Antriebsmotoren zur Verfügung, und zwar Motoren für kontinuierliche Drehbewegungen, Motoren für diskontinuierliche Drehbewegungen [Schrittmotoren], Motoren für kontinuierliche Längsbewegungen [Linearmotoren] und Motoren für diskontinuierliche Längsbewegungen [Linearschrittmotoren]. Motoren für kontinuierliche Drehbewegungen bilden dabei gegenwärtig die Mehrzahl der im Einsatz befindlichen Maschinen.


Prinzipielle Konstruktionsformen: In Bezug auf die prinzipielle Gestaltung von Stator und Läufer ist bei diesen Maschinen zwischen Innenläufer-, Außenläufer-, Glockenläufer- und Scheibenläufermotoren zu unterscheiden. Die Innenläuferausführung (Stator außen, Läufer innen) entspricht der üblichen Normalausführung. Außenläufermotoren (Stator innen, Läufer außen) haben ein sehr großes Läuferträgheitsmoment und gewährleisten aufgrund dessen speziell in Kleinantrieben eine besonders gute Laufruhe. Glockenläufer- und Scheibenläufermotoren haben ein sehr kleines Läuferträgheitsmoment und dadurch bedingt sehr gute dynamische Eigenschaften. Sie dienen daher vorzugsweise als Servomotoren.


Drehzahl-Drehmoment-Verhalten: Je nach der Stromart, für die sie ausgelegt sind, und je nach der Ständer- und Läuferausführung lassen sich bei Elektromotoren im Wesentlichen drei natürliche stationäre Drehzahl-Drehmoment-Verhaltensweisen unterscheiden, und zwar Synchronverhalten, d. h. die Drehzahl bleibt innerhalb des zulässigen Belastungsbereichs konstant, Neben-schlussverhalten, d. h. die Drehzahl fällt mit zunehmender Belastung leicht ab, und Reihenschlussverhalten, d. h. sehr starker Drehzahlabfall mit zunehmender Last. Das stationär erzeugte Drehmoment ist bei Elektromotoren ebenso wie bei Gas-, Wasser- oder Dampfturbinen zeitlich konstant. Lediglich einige Kleinmaschinen, z. B. Einphasen-Asynchronmotoren, erzeugen ein pulsierendes Drehmoment, das um einen zeitlichen Mittelwert pendelt.


Drehmomentüberlastung:  Alle Elektromotoren sind in Bezug auf das Drehmoment überlastbar. Das heißt, sie können kurzzeitig Drehmomente abgeben, die größer als das Motornennmoment MN sind, jedoch das für die betreffende Maschine maximal zulässige Drehmoment nicht überschreiten. Folgende Werte sind üblich.


Nennbetriebsarten: Da bei den angetriebenen Mechanismen und Maschinen in Bezug auf den Drehmomentbedarf in Abhängigkeit der Zeit sowie hinsichtlich der geforderten Fahrweise sehr starke Unterschiede bestehen, werden Elektromotoren für zehn verschiedene Nennbetriebsarten bis S10 gebaut.


Im Übrigen gibt es, benannt nach spezifischen Schaltungs-, Konstruktions- oder Applikationsmerkmalen, eine Vielzahl an Typensortimenten für unterschiedliche Anwendungen, wie Bremsmotoren, DDR-Motoren, Drehmomentmotoren, Elektronikmotoren, Energiesparmotoren, Frequenzumrichtermotoren, Getriebemotoren, Gleichpolmotoren, Hohlwellenmotoren, Hysteresemotoren, Kondensatormotoren, Konusläufermotoren, Mikromotoren, Permanentmagnetmotoren, Piezomotoren, polumschaltbare Motoren, Reluktanzmotoren, Rüttelmotoren, Schrittmotoren, g mentmotoren, Servomotoren, SaItoolmotoren, Sindelmotoren, Stillstandsmotoren, Tauchspulenmotoren, Torquemotoren, Universalmotoren, Unwuchtmotoren, Verschiebeläufer-Bremsmotoren, Vibrationsmotoren, WechseIstrommotoren, usw.

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